AQUAtop - UV-Technologie.

TROJAN SYSTEM UV 3000 - für eine saubere Umwelt

Durch der Ausbau der Kläranlagen in den letzten zwei Jahrzehnten wurde in vielen Gewässern wieder eine Wassergüte erreicht, die von den biochemischen Parametern her eine intensive Freizeitnutzung einschließlich Badebetrieb zulassen. Viele dieser Gewässer sind aber mit bedenklich hohen Keimgehalten belastet. Durch die Abwasserdesinfektion mit UV-Bestrahlung können hygienisch unbedenkliche Keimgehalte im Ablauf kommunaler Kläranlagen erreicht werden. Die UV-TROJAN Offenkanal-Anlagen bestehen aus einzelnen Modulen mit 2 bis 16 untereinander angeordneten UV-Strahlern, die nebeneinander in Gerinne installiert werden. Durch die horizontale Anordnung der Strahler wird eine gleichmäßige Verweildauer aller Partikel in der Bestrahlungszone und somit eine optimale Effektivität erreicht. Durch die optimale Technik, hervorragende Verarbeitung und die einfache Bedienungsweise haben die TROJAN-UV-Offenkanal-Anlagen weltweit einen hohen Stellenwert. Die Kosten der Abwasserdesinfektion liegen bei ca. 0,05 DM/m³. Der Energiebedarf liegt bei etwa 40 W h/m³.
 
Besondere Merkmale für die Anwendung
- Modularer Aufbau
- Leichte und sichere Handhabbarkeit 
- Höchste Effizienz durch optimale Strömungsführung und Energiedichte 
- Günstige Betriebskosten durch Einsatz leistungsfähiger und preiswerter UV-Strahler 
- Keine Einhausung erforderlich

 
 
Technische Daten:
(kleinstes/größtes Modul: UVM 2-36/ UVM 16-64)
Anzahl der Lampen pro Modul:
2 / 6
Durchflußmenge pro Anlage:
3,2 / 22000  l/sec
UV-Transmission:
65 % / cm
Durchmesser der Quarzschutzrohre:
23 mm
Leuchtlänge der UV-Strahlen:
762 / 1473 mm
Übliche Betriebsdauer der UV-Strahler:
13000 h

Reinigung der Quarzschutzrohre

Die Quarzschutzrohre müssen regelmäßig von Belägen gesäubert werden, damit die Strahlungsleistung voll erhalten bleibt. Die Module lassen sich leicht mit einem Handgriff herausnehmen, zusätzliches Werkzeug wird nicht benötigt. Der Einbau einer automatisierten oder teilautomatisierten Reinigung ist möglich.

Schalt- und Überwachungsanlage

Die Anlagen werden von einem Prozeßrechner gesteuert und von der Steuerung überwacht. Über das Feldbussystem ist eine Einordnung in eine zentrale Leittechnik problemlos möglich. Über den Prozeßrechner ist eine Zu- und Abschaltung einzelner Bestrahlungsfelder, Gerinne und Module in Abhängigkeit von einem externen Durchflußsignal möglich.
Strahlerausfall, Modulausfall oder Unterschreiten der minimal erforderlichen Bestrahlungsstärke werden mit Zeit und Datum vom Prozeßrechner festgehalten.

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